allgemein, tipps vom hochzeitsplaner
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Wie erstelle ich ein Hochzeitskonzept ?

Wenn es um das Thema „Hochzeitsplanung“ geht, hört man auch immer ganz schnell die Wörter „Konzept“ oder „Motto/Thema“.

Manche Braut wird da ganz nervös, denn eigentlich will sie einfach ihre Hochzeit feiern, so wie sie sich das vorstellt hat und nicht zwingend mit einem Konzept das dahinter steht. Tage- und nächtelang wird mit Freundinnen und Trauzeuginnen darüber nachgedacht, was für ein Konzept man sich für seine Hochzeit vorstellt und wie das aussehen soll.

Aber was passiert denn, wenn einem dazu überhaupt nichts einfällt ?

Was soll ich sagen. Es passiert überhaupt nichts !

Der Hochzeitstag wird mit und ohne Konzept ganz sicher der „schönste Tag im Leben“.

Bevor ihr euch allzu verrückt macht nach dem passenden Konzept zu suchen oder gar etwas in Erwägung zieht, was gar nichts mit euch beiden zu tun habt, lasst es lieber.

Wenn ihr aber doch Lust habt, einen roten Farben zu finden, der sich durch euren Hochzeitstag zieht, schaut euch einfach hierzu unsere Tipps an.

Der wichtigste Tipp zuerst : Macht euch nicht verrückt. Es gibt keine Platzierungen für tolle Konzepte und erlaubt ist, was euch gefällt:

Überlegt euch, was euch ausmacht. Euch als Paar, aber auch jeden Einzelnen von euch. Was habt ihr bereits gemeinsam erlebt ? Was macht ihr beide gerne gemeinsam ? Und wo könnt ihr eine Schnittmenge finden, die zu euch beiden passt ?

Welche Farben mögt ihr beide und welche Farben passen zur bereits vorgegeben Einrichtung der Hochzeitslocation ? Eventuell könnt ihr den Spieß auch umdrehen und schauen, was gibt die Location her. Wenn ihr in einer rustikalen Scheune feiert, ist eine elegante Dekoration mit Orchideen wahrscheinlich nicht das Richtige, in einer Schloß ähnlichen Umgebung könnte es jedoch wieder passen.

Bezieht die Jahreszeiten mit ein. Zum einen sind Blüten, die gerade saisonal zu haben sind, meist günstiger als importierte Blumen, zum anderen gibt die Natur oft soviel her, dass man auch daraus sein Konzept schöpfen kann.

Wenn ihr euch all diese Fragen gestellt und beantwortet habt, legt ihr ein sogenanntes „Moodboard“ an. Was ist denn das jetzt schon wieder, werdet ihr euch vielleicht fragen, aber eigentlich ist auch das ganz einfach.

Ein „Moodboard“ ist eine Sammlung aller Bilder, Materialien und Ideen, die euch gefallen. Entweder nehmt ihr euch eine Art Pinnwand und klebt dort Fotomaterial, Dekoelemente oder Zeitschriftenartikel drauf oder ihr macht das Ganze online, z.B. mit Pinterest. Dort könnt ihr euch eine eigene Pinnwand anlegen, auf der ihr alles pinnt, was euch gefällt.

pinterestDas schöne an Pinterest ist, dass alle Fotos, die ihr dort seht mit einer Bildquelle versehen sind. Das bedeutet, wenn ihr einen schönen Dekorationsartikel seht, leitet euch die Quelle ( wenn richtig gesetzt ) direkt zu dem jeweiligen Shop, in dem ihr den Artikel erwerben könnt.

Sobald ihr das fertige Moodboard vor euch liegen habt, könnt ihr ganz schnell sehen, welche Materialien, Dekoelemente und Farben zueinander passen. Alles was jetzt nicht passt oder gefällt, fliegt raus.

Nach und nach wird sich durch diese Methode euer Moodboard zu einer Collage fügen, die schlußendlich das richtige Konzept ergibt. Probiert es einfach einmal aus.

Wie erstelle ich ein Hochzeitskonzept ?
Noch ein kleiner Tipp zum Schluß : Stöbern im Internet oder auf Pinterest macht riesigen Spaß und man findet dort immer wieder neue Anregungen. Verzettelt euch nicht. Wenn euer Moodboard einmal steht und ihr euch für ein Konzept und eine Farbvariante entschieden habt, schließt die Suche ab und arbeitet mit dem Konzept, dass ihr euch im Vorfeld aufgebaut habt.
Wenn ihr euer Konzept immer und immer wieder überarbeitet, werdet ihr jede bisherige Entscheidung in Frage stellen und wahrscheinlich am Ende immer noch keine endgültige Lösung gefunden haben. Wenn euch diese Entscheidung schwer fällt, setzt euch eine Deadline, die euch das Ende der konzeptionellen Suche aufzeigt.

 

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