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Kirchlich heiraten Teil 1 – „Meine Traukirche“ in Köln ist gestartet! Für alle, die flexibler heiraten möchten

In Köln katholisch heiraten ist nun noch leichter, denn Paaren steht „Meine Traukirche“ zur Verfügung

Flexibler sein: Das dürfen Brautpaare ab Februar in Köln und Umgebung. Denn die katholische Kirche hat sich hier etwas Besonderes überlegt: Wo man sonst für die eigene Hochzeit relativ festgelegt auf die eigene Heimatgemeinde war, sind die Regeln nun gelockert worden. Erstmals in Deutschland haben Brautpaare die Möglichkeit, flexibler an die Wahl ihrer Traukirche heranzugehen und dort zu heiraten, wo ihr Herz höher schlägt. Martin Bartsch, Pastoralreferent des Referats für Ehe, Familie und Glaubensvermittlung im Erzbistum Köln, hat uns erzählt, was es mit dem Projekt „Meine Traukirche“ auf sich hat:

shop & marry: Herr Bartsch, was genau verbirgt sich hinter „Meine Traukirche“?
Martin Bartsch: „Meine Traukirche“ ist ein Pilotprojekt hier bei uns im Erzbistum Köln. Wir haben festgestellt, dass Paare auch heute noch weiterhin daran interessiert sind, kirchlich JA zueinander zu sagen, aber oft mit der Zuordnung zu der Kirche in ihrer Heimatgemeinde nicht glücklich sind. Daher haben wir diese Zuordnungen gelockert und – mit dem heutigen Stand – drei sehr schöne Kirchen in Köln ausgewählt, die als flexible Traukirchen im Einsatz sind.

shop & marry: Und welche Kirchen in Köln sind beim Projekt „Meine Traukirche“ dabei?
Martin Bartsch: Dazu zählen zurzeit St. Aposteln – eine von zwölf großen romanischen Kirchen – mitten im Herzen von Köln, St. Pantaleon, die älteste romanische Kirche in Köln und St. Engelbert, die mit ihrer modernen Architektur begeistert.

shop & marry: Wenn ein Paar den Wunsch hat, in einer dieser drei Traukirchen zu heiraten, wie sollte es am besten vorgehen?
Martin Bartsch: Dazu haben wir eine ganz aktuelle, neue Website eingerichtet – www.meinetraukirche.de –, auf der die Brautpaare alle Informationen zu den Kölner Traukirchen finden, u.a. zur Historie, Personenkapazität, Verkehrsanbindung, Sektempfangmöglichkeiten und vieles mehr. Dort finden sie auch die Kontaktdaten zu den einzelnen Pfarrern, mit welchen sie sich direkt in Verbindung setzen können.

shop & marry: Was ist denn grundsätzlich zu beachten, wenn ein Brautpaar sich zu einer kirchlichen Trauung entschließt, was sind die ersten Schritte?
Martin Bartsch: Dann sage ich erst einmal: Herzlichen Glückwunsch, Sie haben ein wunderbares Ereignis im Blick! Schön, dass Sie Ihre Liebe in die Öffentlichkeit tragen und für immer zueinander JA-sagen! Haben Sie sich für eine kirchliche Trauung entschieden, sollten Sie sich baldmöglichst mit dem Pfarramt der Gemeinde in Verbindung setzen, in der Sie oder Ihr Partner/Ihre Partnerin wohnen. Im Gespräch mit dem Seelsorger können die zwei wichtigsten Termine festgelegt werden. Der Hochzeitstermin und der Zeitpunkt für das Traugespräch. Unbedingt soll diese Rücksprache vor der endgültigen Festlegung des Hochzeitstermins erfolgen, um z.B. Terminüberschneidungen zu vermeiden oder auch noch Fragen zu erörtern, deren Klärung Voraussetzung für eine kirchliche Trauung ist.
Was alles wann dafür notwendig ist, können Sie leicht unserer Checkliste zur kirchlichen Trauung entnehmen. Sie finden Sie unter: http://www.ehe-vorbereitung.de/pdfs/Checkliste-Hochzeit.pdf
Die Zeit VOR der Trauung ist die Verlobungszeit. Sie lädt ein, sich genauer auch mit dem christlichen Verständnis von Ehe zu beschäftigen. Dies kann persönlich oder auch in Kursangeboten geschehen. Schauen Sie doch mal unter: Verlobungs-Info
Wunderschön sind auch zwei Heiratsanträge, deren Story sie hier erleben können :

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