allgemein
Schreibe einen Kommentar

10 Tipps zur Hochzeitsplanung

Als Brautpaar heiratet ihr in der Regel nur einmal – logisch, dass einem schnell der Kopf schwirrt ob der 1000 Dinge, die man beachten soll, die man nicht vergessen darf und die zu einer Hochzeit angeblich dazu gehören. Eine, die schon dutzende Male geheiratet hat, ist Daniela Müller. Als Hochzeitsplanerin von factsandfeelings kennt sie Stolperfallen und die Dinge, die wirklich wichtig sind – die 10 besten Tipps für eine gelungene Hochzeit hat sie hier einmal für euch zusammengestellt.

1)     Bevor ihr etwas bucht: Fragt euch, wir ihr euer Fest überhaupt gestalten möchtet. Eure Hochzeit sollte nach euren ganz persönlichen Bedürfnissen ausgerichtet werden, denn es ist EUER schönster Tag, nicht der eurer Mutter, Großtante oder Oma. Es muss nicht immer ein Schloss sein. Wenn ihr euch bei einer rustikaleren Location wohler fühlt oder in einem Club, dann ist das genau das Richtige. Fragt euch, wo ihr gerne euren schönsten Tag verbringen möchtet und ob ihr und eure Freunde und Familie euch dort wohl fühlt.

2)     Wer soll eingeladen werden? Familie, Freunde um drei Ecken, Kollegen? Eure Hochzeit ist euer ganz persönliches Fest. Weniger ist mehr, wenn ihr den Tag in vollen Zügen genießen wollt. Ladet nur die Personen ein, zu denen ihr einen richtigen Bezug habt. Es ist kein Muss Kollegen oder Verwandte einzuladen, die man schon drei Jahre nicht gesehen hat.

3)     Überlegt euch zuerst die Gästeanzahl und sucht dann nach der passenden Location. Es ist fatal, wenn die Location zu groß ist und es ist fatal, wenn sie zu klein ist. Es ist immer am schönsten, einen Raum für alle Gäste zu haben. Wenn ein Teil der Gäste aus Platzgründen in den Nebenraum ausquartiert werden muss, dann entsteht schnell ein „2.-Klasse-Gefühl“. Wenn der Raum allerdings zu groß ist, wird in der Regel nur schlecht Stimmung aufkommen.

4)     Wenn die Location steht, solltet ihr den Ort der Zeremonie suchen, also Kirche, Standesamt oder Ort der freien Trauung. Als Faustregel gilt: Unnötige Wege vermeiden. Die Zeremonie sollte 15 bis maximal 20 Minuten Fahrt von der Feierlocation entfernt liegen. Nicht selten sind Gäste schon auf dem Weg zur Location verloren gegangen und dann nach Hause umgekehrt. Auch der Ort der Zeremonie sollte wie die Hochzeitslocation eine passende Größe für alle geladenen Gäste haben.

5)     Ein oft unwillkommener Zeiträuber sind Spiele, Diashows, Brautentführung und Entertainment-Programm der Gäste. Ihr solltet Folgendes im Hinterkopf haben: Wenn ihr 50 Gäste einladet und nur fünf Minuten mit jedem sprechen möchtet, sind das bereits vier Stunden, die ihr mit euren Gästen verbringt – und dabei ist das Essen noch gar nicht eingerechnet. Zeit ist daher kostbar – wenn ihr sie nicht auf Spiele etc. verwenden möchtet, dann kommuniziert das deutlich im Vorhinein.

6)     Bei der Auswahl der richtigen Dienstleister sollte alles stimmen: Am besten sprecht ihr mit jedem Dienstleister persönlich und schaut euch Referenzlisten und aktuelle Arbeiten an. Es gibt euch ein beruhigendes Gefühl, wenn ihr ein Vertrauensverhältnis zu euren Dienstleistern aufbauen könnt. Gerade bei Dienstleistern wie DJs, Fotografen und Stylisten, deren Arbeit nicht so leicht einzuschätzen ist wie die von Floristen oder Tortenbäckern, seid ihr so auf der sicheren Seite.

7)     Das Brautkleid: Gebt euch genügend Zeit, das richtige Kleid zu finden. Viele Kleider werden erst nach eurer Bestellung angefertigt – und das kann bis zu 6 Monate dauern! Nehmt beim Brautkleider-Shopping eine oder zwei Personen eures Vertrauens mit, nicht zu viele. Sonst gibt es zu viele Meinungen und ihr findet euer Kleid nie.

8)     Holt euch Hilfe! Sucht euch eine Freundin, die euch im Vorfeld hilft und unterstützt. Nehmt nicht zu viele, denn vier Freundinnen = vier Meinungen. Aber Achtung: Auch Gäste und Freunde sind nur bedingt belastbar! Wenn ein Hochzeitsplaner nicht in euer Budget passt, könnt ihr diesen in der Regel im Vorfeld auch nur stundenweise zahlen und einfach mal über eure Planung drüber schauen lassen. Das hilft meist schon enorm. Auch am Hochzeitstag selbst sollte ein Gast von euch eine Liste bekommen und alles Wichtige übernehmen, z.B. Platzkärtchen aufstellen, Lieferanten koordinieren etc.

9)     Genießt euer Fest! Macht euch nicht so einen wahnsinnigen Stress und habt den Mut, auch Aufgaben zu delegieren. Ihr selbst solltet am Hochzeitstag keine andere Aufgabe haben, als das Fest zu genießen. Freundinnen und Trauzeugen unterstützen euch gerne!

10)  Spartipps für die Hochzeit: Bei den Raummieten könnt ihr oftmals enorm sparen, wenn ihr auf Freitage oder Feiertage ausweicht wie z.B. Pfingstsonntag. Die Hochzeitstorte braucht ihr nicht für die volle Gästezahl zu bestellen, sondern für die Hälfte. Die Tortenstücke sind in der Regel zum einen sehr mächtig, zum anderen oft großzügiger als normale Tortenstücke berechnet. Außerdem könnt ihr natürlich auch hier und da sparen, wenn ihr Dinge selbst macht. Statt aufwändig gestalteter und gedruckter Tischnummer-Karten könnt ihr auch witzige Fotos mit den Nummern selbst schießen. Selbst gemachte Dekoration wirkt zudem oft wesentlich persönlicher und familiärer.

Google+Pin on PinterestTweet about this on TwitterShare on FacebookEmail to someone

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.