allgemein, tipps vom hochzeitsplaner
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Hochzeitsbegriffe und deren Bedeutung – ein ABC

In letzter Zeit fällt mir auf, dass sich immer mehr neue Begriffe im Netz tummeln, die mit dem Thema Hochzeit zu tun haben. Da habe ich mich gefragt, ob es für euch nicht einmal nützlich wäre, einige dieser Hochzeitsbegriffe und deren Bedeutung genauer unter die Lupe zu nehmen und zu erklären.

Daraus entstanden ist ein ABC mit vielen Begriffen, die ihr sicherlich bereits kennt, aber auch mit vielen neuen Begriffen, deren Bedeutung euch vielleicht bis dato unbekannt war.

Wenn ihr Lust dazu habt, freue ich mich, wenn ihr die Liste mit euren Wörtern vervollständigen würdet.

Let`s start…

a – Ablauf – Anzug – Aufgebot – Auto – After Wedding Shooting
b – Brautpaar –  Bridezilla – Brautkleid – Brautentführung
c – Catering – Candybar
d – DIY – Destination Wedding – Danksagung
e – Engagement Shooting – Empfang – Eröffnungstanz – Elopement Wedding
f – Flitterwochen – First Look – freie Zeremonie – Fotograf – Feuerwerk
g – Getting ready – Gästeliste – Gastgeschenk – Gästebuch
h – Hochzeit – Hochzeitsnacht – Hochzeitsgeschenke – Heiratsurkunde – Hochzeitsreportage
i – Idee – Inspirationsshooting
j – JGA Abschied
k – Kirche – Kosten – Kopfschmuck – Kinderbetreuung – Kleiderordnung – Korkgeld
l – Location – Luftballons
m – Musik – Moodboard – Motto
n – Notfalltasche – Namensänderung
o – Outdoor
p – Planung – Photobooth – Papeterie – Polterabend
q – Qualitytime
r – Ringe – Reis werfen – Ringkissen
s – Standesamt – Spiele – Schleier – Strumpfbandversteigerung
t – Tauben – Torte – Traditionen – Trash the dress
u – Unterwäsche – Überraschungen
v – Verlobung – Videograph – Vegetarier
w – Wetter – Wurfstrauß
x
y
z – Zeitplan

Das ABC ist nun erstellt, aber was ist das denn alles ? Hier erkläre ich euch die Begriffe im Einzelnen :

a

Ablauf – ein sehr wichtiger Bestandteil eures Hochzeitstages. Plant im Vorfeld euren Tagesablauf gut durch und denkt dabei auch an evtl. zeitliche Lücken, die z.B. durch ein Brautpaarshooting, für die Hochzeitsgäste entstehen können. Ein Beispiel für eine Ablaufplanung findet ihr hier.

Anzug – meistens wird immer über das Brautkleid der Braut geredet, aber natürlich möchte auch euer Bräutigam an diesem besonderen Tag, gut aussehen. Es ist zu empfehlen, sich mindestens 4 Monate vor der Hochzeit über Formen, Schnitte und Farben zu informieren. Evtl. muss ein Anzug noch geändert werden. Daher sollte eine letzte Anprobe des Anzuges ca. 2 Wochen vor der Hochzeit erfolgen. Schöne Accessoires für das Bräutigam-Outfit findet ihr hier.

Aufgebot – ein Aufgebot bestellen – so nennt sich der Vorgang auf dem Standesamt, wenn ihr dort hin geht und eure Unterlagen abgebt bzw. einen Termin für eure standesamtliche Hochzeit vereinbart. Welche Unterlagen ihr hierfür mitbringen müsst und weitere Infos findet ihr hier.

Auto – das Brautauto. Braucht ihr, je nach Wegstrecke, nicht zwingend. Wenn ihr jedoch aufgrund von verschiedenen Entfernungen ein Auto benötigt, ist es schön, wenn ihr die Auswahl des Autos an euer Hochzeitskonzept anlehnt und auch dementsprechend etwas schmückt. Vorsicht jedoch mit dem Tempo auf der Straße. Blumendekorationen auf der Motorhaube sind nicht für hohe Geschwindigkeiten geeignet.

After Wedding Shooting – Tolle Möglichkeit, sich nach der Hochzeit noch einmal ins Brautkleid und den Anzug zu werfen. Vielleicht habt ihr am Hochzeitstag nicht genug Zeit gehabt, ausreichen Paarfotos mit eurem Fotografen zu machen. Dann holt das doch mit einem After Wedding Shooting nach der Hochzeit, in entspannter Atmosphäre, einfach nach.

b

Brautpaar – das seid ihr ! Genießt euren TAG.

Bridezilla – die gibt es und ich habe mir sagen lassen, dass es immer mehr werden. Klar, euer Hochzeitstag soll besonders werden und die Planungen bis zum großen Tag sind anstrengend. Aber bitte vergeßt vor lauter Planungsstreß nicht, dass es letztendlich um eure Liebe zueinander und, um eure gemeinsame Zukunft geht. Beides Dinge, die wunderschön und bleibend sind und, die die Grundlage für euren Hochzeitstag bilden.

Brautkleid – wohl das wichtigste Kleid im Leben einer Frau. Welche Trends gerade angesagt sind und welche Kleidform zu welchem Körperbau passt, könnt ihr euch hier anschauen.

Brautentführung – im Laufe des Hochzeitstages wird die Braut von Freunden und Verwandten entführt und der Bräutigam muss sie auslösen. Dies ist ein sehr alter Brauch, der bereits bei den alten Griechen Teil der Eheschließung war. Warum ich eine Brautentführung eigentlich nicht mag und was man dabei beachten sollte, findet ihr hier .

c

Catering – so nennt man die gastronomischen Leistungen, die in die Location geliefert werden und euren Hochzeitsgästen kredenzt werden. Da Essen ein sehr wichtiger Bestandteil eines Hochzeitstages ist, habe ich darüber einen eigenen Artikel geschrieben.

Candybar – die Candybar gibt es seit Jahren und erfreut sich großer Beliebtheit. Süßigkeiten, Cupcakes, Cakepops und Ähnliches werden in Form eines kleinen Büffets aufgebaut. Wer es lieber herzhaft mag, baut alternativ zur Candybar eine Salty Bar auf.

DIY – Do it yourself. Ich persönlich bin ein ganz großer Fan davon, viel DIY in sein Hochzeitskonzept mit ein zu beziehen, da es eine Hochzeitsfeier sehr persönlich macht. Wer noch auf Ideensuche ist, wird bestimmt in unserem Buch „Selbst ist die Braut“ fündig.

Destination Wedding – so nennt man eine Hochzeit, die an einem bestimmten Ort statt findet. Meist ist damit das Ausland gemeint, aber genauso gut kann eine Hochzeit im Allgäu eine Destination Wedding sein, wenn das Brautpaar mit seiner Gesellschaft extra dorthin fährt, um sich dort trauen zu lassen. Ein schönes Beispiel für eine Destination Wedding zeigt die Fotografin Kathrin Roth-Schädlich mit ihrer Hochzeitsreportage von Fulya und Oli.

Danksagung – wird nach der Hochzeit als Dankeschön für Geschenke, Gratulationen oder Anwesenheit an die Hochzeitsgäste versendet. Hier findet ihr eine tolle Auswahl an verschiedenen Danksagungskarten.

e

Engagement Shooting – das ist ein Verlobungsshooting. Tolle Gelegenheit, um euch mal vor der Kamera auszuprobieren. Eins meiner liebsten Engagementshootings könnt ihr euch hier anschauen.

Eröffnungstanz – der 1. gemeinsame Tanz als Mann und Frau, der auch meist der Opener für die Hochzeitsparty ist. Viele Brautpaare haben Angst vor dem Eröffnungstanz, da sie es nicht gewohnt sind miteinander zu tanzen. Macht euch bitte keine Sorgen darum, ob der Eröffnungstanz perfekt wird. Auch ein Schunkelblues ist schön anzusehen, wenn ihr dabei eure Gefühle füreinander ausdrückt.

Elopement Wedding – ist der Begriff für eine Hochzeit zu Zweit. Nur ihr beide seid anwesend und gebt euch ganz euch und euren Gefühlen hin. Meist wird eine Elopement Wedding mit einer Destination Wedding verbunden.

f

Flitterwochen – so nennt man den gemeinsamen Urlaub nach der Hochzeit. Es gibt viele Brautpaare, die aus verschiedenen Gründen auf ihre Flitterwochen verzichten. Ich kann euch aus meiner eigenen Erfahrung jedoch sagen, dass Flitterwochen etwas Traumhaftes sind und man diese nicht missen sollte. Der Hochzeitstag geht so schnell an euch vorbei und ihr habt in den Flitterwochen noch einmal Zeit, den gesamten Tag Revue passieren zu lassen, euch vom Planungsstress zu erholen und, das Wichtigste überhaupt, gemeinsame intensive Momente miteinander zu verbringen, bevor ihr wieder in den Alltag startet.

First Look – der erste Blick, den ihr am Hochzeitstag aufeinander werft. Es ist mittlerweile zum Trend geworden, diesen Moment voll auszukosten und sich dabei fotografisch begleiten zu lassen. Eine tolle Möglichkeit, noch einmal einen kurzen Moment miteinander alleine zu genießen.

freie Zeremonie – ersetzt nicht, wie oft angenommen, die standesamtliche Zeremonie. Bei einer freien Zeremonie könnt ihr den kompletten Ablauf und Trauort selbst bestimmen und seid nicht an religiöse Rituale gebunden. Eine tolle Möglichkeit, eurer Zeremonie einen ganz individuellen Touch zu verleihen.

Fotograf – ein unbedingtes MUSS und hier solltet ihr auch nicht sparen. Ein professioneller Hochzeitsfotograf  wird euren gesamten Hochzeitstag bildlich festhalten. Eine Erinnerung fürs Leben.

h

Hochzeitsnacht – die erste Nacht als Ehepaar. Früher war diese Nacht weit mehr bedeutend als sie heute ist, da man damals tatsächlich die erste Nacht gemeinsam verbracht hat. Das hat sich heutzutage ja grundlegend geändert. Daher ist es auch völlig okay, wenn ihr in eurer Hochzeitsnacht tot müde ins Bett fallt.

Hochzeitsgeschenke – all eure Gäste werden euch etwas zur Hochzeit schenken wollen. Daher definiert im Vorfeld genau, was ihr euch wünscht. Es gibt die Möglichkeit, on- und offline, sogenannte Hochzeitstische mit bestimmten Gegenständen zusammen zu stellen, die euch die Gäste dann schenken können oder, wie es mittlerweile ganz gängig ist, vermerkt ihr bereits auf der Einladung, dass ihr euch Geldgeschenke wünscht.

Heiratsurkunde – die bekommt ihr nach eurer standesamtlichen Trauung durch den Standesbeamten ausgehändigt. Die Urkunde bitte gut verwahren, da ihr sie für viele Behördengänge brauchen werdet.

Hochzeitsreportage – bildliche Dokumentation eures Hochzeitstages durch einen professionellen Fotografen.

i

Idee – am Anfang steht die Idee, wie eure Hochzeit aussehen soll. Sammelt all eure Ideen und sortiert dann nach und nach aus, um aus der Idee ein Konzept zu machen.

Inspiration – gibt es dank dem Internet mehr als genug. Schaut euch in Ruhe verschiedene Blogs an oder last euch auf Pinterest inspirieren.

j

JGA – Junggesellenabschied. Ich glaube ihr wisst alle was das ist. Vorschläge für einen JGA gibt es hier.

k

Kosten – Kosten können mitunter für eine Hochzeit recht hoch werden. Dies liegt aber nicht daran, auch wenn es oft diskutiert wird, das alles was mit dem Thema „Hochzeit“ verbunden ist, automatisch teurer wird, sondern daran, dass ihr eine große Party mit vielen Menschen feiert, die in der Regel über 12 Stunden versorgt werden müssen. Einen grobe Kalkulation findet ihr hier.

Kinderbetreuung – solltet ihr viele Kinder zu euren Hochzeitsgästen zählen, organisiert unbedingt eine Kinderbetreuung. Das ist für die Kleinen ein großer Spaß und schont die Nerven der Eltern.

Kleiderordnung – solltet ihr euch für euer Hochzeitsfest eine bestimmte Kleiderordnung wünschen, notiert das bereits auf der Einladungskarte, damit eure Gäste sich darauf einstellen können.

Korkgeld – oft bieten Locations die Möglichkeit, dass man Weine und Spirituosen selbst mitbringt. In der Regel berechnen sie jedoch hierfür ein so genanntes Korkgeld. Rechnet euch im Zweifel genau aus, welche Variante günstiger für euch ist.

l

Luftballons – ein Klassiker, der aber immer wieder schön ist : Das Steigenlassen von Luftballons, an die Wünsche eurer Gäste an euch gebunden werden.

Location – Ort, an dem die Hochzeitsfeier stattfindet.

m

Motto – es ist sehr schön, wenn eure Hochzeitsfeier unter einem Motto steht. Sollte euch jedoch keins einfallen, verzweifelt bitte nicht, denn auch ohne Motto wird euer Hochzeitstag ein ganz besonderer Tag werden.

Moodboard – so nennt man eine Art Pinnwand, auf der man alle Ideen sammelt.

n

Notfalltasche – die solltet ihr unbedingt im Gepäck haben. In der Regel wird die Tasche mit dem Notwendigsten, z.B. Ersatzstrümpfe, Kosmetikartikel, Kopfschmerztabletten etc. ausgestattet.

Namensänderung – hierzu gibt es unterschiedliche Varianten. Die Frau nimmt den Namen des Mannes an oder umgekehrt, ihr entschließt euch, einen Doppelnamen anzunehmen etc. Informiert euch im Vorfeld bei eurem Standesamt, welche Möglichkeiten ihr habt und diskutiert gemeinsam, welche Variante die Richtige für euch ist.

o

Outdoor – Outdoor Hochzeiten sind toll, aber plant bitte unbedingt eine Schlechtwettervariante mit ein.

p

Planung – an eurem Hochzeitstag müssen sehr viele Dienstleister koordiniert werden, daher plant diesen Tag ganz genau durch, besser noch, ernennt Jemanden, der sich darum kümmert, dass eure Planungen auch umgesetzt werden.

Photo Booth – fehlt mittlerweile auf kaum einer Hochzeit. Ein Photo Booth ist eine selbst auslösende Kamera, mit der man witzige Fotos machen kann. Wenn ihr Lust habt, einen Photo Booth Hintergrund selbst zu bauen, dann hätte ich hier eine Anleitung für euch.

Papeterie – unter diesem Begriff werden Save-the-date, Einladungskarten, Menükarten, Tischkarten etc. zusammen gefasst.

q

Qualitytime – Hochzeitsplanung kann anstrengend werden und daher nehmt euch ausreichend Zeit für euch und genießt ein bißchen Qualitytime vor der Hochzeit.

r

Reis werfen – Nach der Trauung wird offiziell Reis auf das Brautpaar geworfen. Diese Tradition soll symbolisch für den kommenden Kindersegen stehen. Nicht alle Standesämter erlauben dies, daher erkundigt euch bitte im Vorfeld, was erlaubt ist.

Ringkissen – auf ein Ringkissen werden eure Ringe bis zur Übergabe gebettet. Hier gibt es mittlerweile tolle Varianten , die auch nicht immer das klassische „Kissen“ darstellen müssen.

s

Strumpfbandversteigerung – Oft wird am Abend des Hochzeitstages das Strumpfband der Braut versteigert. Eine traditionelle Bedeutung hat diese Art der Versteigerung nicht. Allerdings kann es ein kurzweiliges, lustiges Spiel werden, mit dem man die Gäste unterhalten kann.

Spiele – Zur Unterhaltung der Hochzeitsgesellschaft werden oft Spiele gespielt. Das kann durchaus recht lustig sein, aber es sollte darauf geachtet werden, dass die Spiele kurzweilige Einlagen sind und nicht zum Dauerprogramm ausarten.

t

Traditionen – Traditionen zum Thema „Hochzeit“ gibt es viele. Hier habe ich sie für euch zusammen gefasst.

Trash the dress – Manche Bräute verunstalten ihr Hochzeitskleid nach der Hochzeit und lassen sich dabei fotografieren.

u

Überraschungen – eure Hochzeitsgäste werden sich mit Sicherheit einige Überraschungen für euch ausgedacht haben. Vielleicht klärt ihr im Vorfeld mit euren Gästen, was ihr an Überraschungen mögt und, was euch gar nicht gefällt.

Unterwäsche – auch unter dem Brautkleid solltet ihr toll aussehen. Vorschläge gibt es hier.

v

Verlobung – so nennt man den Moment, an dem der Heiratsantrag erfolgt.

Vegetarier – heutzutage essen immer weniger Menschen Fleisch. Da ihr den vegetarischen Gästen sicherlich eine Alternative zu essen anbieten wollt, fragt im Vorfeld ab, wer vegetarisches Essen benötigt.

w

Wetter – lasst euch bitte vom Wetter nicht die Laune verderben. Klar möchte jeder eine Hochzeit im Sonnenschein feiern. Sollte dies aber nicht der Fall sein, wird euer Hochzeitstag ganz sicher genauso schön werden.

Wurfstrauß – damit ihr euren Brautstrauß nicht werfen müsst, rate ich euch, einen kleineren zusätzlichen Wurfstrauß binden zu lassen und diesen anstelle des Originals zu werfen.

x – sorry, hier muss ich passen.

y – hier leider auch. Fällt euch dazu etwas ein ?

z

Zeitplan – ganz wichtig. Um euren Hochzeitstag etwas zu strukturieren und, um keine Langeweile aufkommen zu lassen, erstellt bitte einen Zeitplan und bestimmt Jemanden, der darauf achtet, dass dieser auch umgesetzt wird.

 

 

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